DUSN

nichts für ungut.

In der heutigen Zeit hat man es auf dem Smartphonemarkt nicht leicht: Patentkriege werden ausgefochten, verpasste Anschlüsse von neueren Technologien werden mit großen Verlusten bestraft (bye RIM/Blackberry) und Android entwickelt sich immer weiter. Viele von euch werden jetzt meinen, dass das alles seine Berechtigung hätte, weil Samsung ja wirklich bei Apple klaut.

Der Versuch einer vernünftigen Erklärung.

Das elendige Thema der Geschmacksmuster beim Galaxy Tab – es mag ja sein, dass Apple mittlerweile in völligem Einzelkindtotalitätswahn angekommen ist, aber das Durchdrücken von Geschmacksmustern ist einfach nur peinlich. Ich hätte das verstanden, wenn es dem Ottonormalverbraucher auffallen würde, aber sich um solche Banalitäten zu streiten kann einfach kein Zufall und kein Schutz des geistigen Eigentums mehr sein. Hier geht es darum, Samsung für das Weihnachtsgeschäft einfach zu schädigen. Und das ganze wird sich erst nach Beginn des neuen Jahres legen. Manch einer mag jetzt damit ankommen, dass das Gericht Apple doch Recht gegeben hatte und dass das ihr gutes Recht sei, “geistiges Eigentum zu schützen”. Das Problem an dieser Sache, ihr Pappnasen, ist, dass nicht jeder Lust dazu hat, mit solchen Arschlöchern auf einem Planeten zu leben. Mal im Ernst, wer kennt diesen ewig nervigen Nachbarn nicht, der sich abends bei einer gefeierten Party vor das Fenster stellt nur um die Dezibelanzahl zu messen und einen zu verpfeifen? Sowas will doch auch niemand, obwohl er an dieser Stelle auch nur auf sein Recht pocht. Mir mag klar sein, dass der Spießerfritze an dieser Stelle kein Geld bekommt und es hier nicht um Verluste geht und der Vergleich zugegebenermaßen etwas hinkt, dennoch seht ihr hoffentlich was ich ausdrücken will. Patentrecht sollte nicht dazu führen, dass man sich vor Gericht bekriegt, sondern die richtigen Innovationen schützen.

Aber es steht für mich noch ein weiteres großes WARUM?! im Raum: das neue iPhone 5. Ich muss zugeben, ich habe Apple vor einigen Wochen bereits den Rücken gekehrt, aufgrund dessen, das mir technische Aspekt bei dem OS und dem iPhone selbst einfach gefehlt haben. Zu wenig Anpassungsmöglichkeiten, zu viele Grenzen an die man stößt. Sorry, aber wen ich mir solch ein teueres Gerät zulege, bin ich nicht zwangsweise auch daran interessiert mich in Ketten legen zu lassen. Aber das soll weder ein Applebashing werden, noch soll es Androids oder andere Smartphones preisen. Ich frage mich im Moment nur, was an den angekündigten Features des iPhone 5 toll sein soll.

The next big thing mit dem sie sich aus dem Fenster lehnen ist die verbesserte Sprachsteuerung, die komplexe Abläufe gestatten soll. Als ich das gelesen hatte, sprang der Spruch “Konsequenz heißt manchmal, Holzwege zuende zu gehen” in den Kopf. Wirklich Apple?! VERBESSERTE SPRACHSTEUERUNG ALS GROßES FEATURE?! Ich hatte es bereits gesagt: nach dem iPhone 4 kann nicht mehr viel kommen. Technische Innovationen gab es keine großen, auf 3D zu setzen wäre seltsam und selbst das neue iOS klaut munter primäre Ausstattungsmerkmale von Android (ja, Twitterintegration und die Notificationbar sind seit der ersten Version in Android drin!) und preist sie als neu und toll an. Nur ein stumpfer Applefanboi merkt nicht, wie veraltet das alles ist und wie weit die Konkurrenz im Moment ist. Aber zurück zur VERBESSERTEN SPRACHSTEUERUNG! Ja, mir fehlen da selbst etwas die Worte um zu beschreiben wie dämlich ich das finde. Wie gesagt, es ist kein Applebashing – mir stellt sich lediglich die Frage WANN und WO man diese verbesserte Sprachsteuerung nutzen kann, ohne dabei in der Öffentlichkeit wie ein totaler Honk auszusehen? Ihr merkt worauf ich hinaus will. Zudem, ich kenne keinen Menschen, der die Sprachsteuerung wirklich nutzt. “RUFE PETER AN” dauert nämlich insgesamt länger als 3 Klicks die man auf dem iPhone braucht um jemanden anzurufen. Sprachsteuerung ist wohl einfach aus den ganzen Sci-Fi Filmen übriggeblieben – dort wo es cool war, sich mit dem Bordcomputer zu unterhalten und ihn zu steuern. Anders kann ich mir das gar nicht erklären. Aber keine Sorge liebe Applefanbois, auf meinem Galaxy S2 finde ich das genauso doof. Meine Tirade des Hasses wird aber nur durch eins komplettiert: die Tatsache, dass es die Leute wieder hypen und anpreisen für nichts und wieder nichts. Wenn ich das noch ausführen würde, würde ich morgen hier noch dran sitzen. Unterm Strich: kauft was ihr wollt, wie ihr wollt. Ich für meinen Teil werde kein Appleprodukt mehr anfassen, weil Apple keinen Mehrwert mehr für mich generiert. I’m sorry.

Meine Schwester hat mich aus meinem Katerschlaf geweckt mit dem Aufschrei “SCHAU MAAAAAAAL, SCHAU MAL, SCHAU MAL, SCHAUUUUUUUUU MAAAAAL!” Sie stand wie ein kleines Kind an Weihnachten in meinem Zimmer und hatte eine kleine, längliche Schachtel in der Hand. Im ersten Augenblick habe ich nicht begriffen, worum es sich handelte. Bei näherer Betrachtung erkannte ich das mir altbekannte HTC Logo. Ich bin ein Fan von Android, besitze aber ein iPhone. Für manche mag das etwas kontrovers klingen, aber ich persönlich schätze beide Systeme sehr. Das iPhone für das unschlagbare Design der Hardware und des iOS an sich und das Android für die schlichtweg unbegrenzte Anpassung an persönliche Vorlieben. Zudem bin ich großer Fan von Google und habe gegenüber der Arbeit von Google auch eine große Wertschätzung.

 

 

Allerdings versteht meine Schwester weder etwas von Androiden noch von der Arbeit von Google. Sie versteht auch nicht, wieso das HTC ChaCha, welches sie nun besitzt, in erster Linie gar nicht so cool ist, wie es scheint. Aber ich könnte jetzt damit anfangen, wie sehr es technisch anderen Geräten unterlegen ist, aber damit würde ich vermutlich eine endlose Welle an Diskussionen auslösen, bei der sich am Ende Applefanbois und Androidfanbois die Köpfe einschlagen werden. Na klar, es gibt auch Windows Phone 7, aber Fans hab ich davon noch keine gesehen. Zumindest keine, die ich ernst nehmen würde. Anyways, ich packte das Teil aus, um ihr einige Sachen zu erklären und das Gerät in Betrieb zu nehmen und dabei fiel mir erst auf, WIE großartig das iPhone in Sachen Design ist. Das ChaCha versagt nämlich was das angeht auf ganzer Linie: ein seltsamer Knick der mittig gesetzt ist (bei meinem alten HTC Hero hatte das Gerät ebenfalls einen Knick, allerdings war dieser wirklich sehr weit unten und sah nicht nur gut aus, sondern hat auch die Griffigkeit erhöht), ein VIEL, wirklich VIEL zu kleines Display, auf dem die Senseoberfläche komplett anders aussieht, weil das kleine Display Sense in seiner vollen Größe nicht darstellen kann und eine Tastatur wie bei einem Blackberry. Mit Facebookknopf um gleich ein Statusupdate machen zu können. Klingt prinzipiell super, sieht leider Gottes nur sehr bescheiden aus. Das ist eben der große Vorteil von Apple: sie schaffen es, Nutzerfreundlichkeit in schönes Design zu packen, wovon sich Google ruhig ne Scheibe abschneiden könnte.

An sich ist das Gerät aber sehr gut. Läuft flüssig, Internet lief auch sehr schnell und stabil auf Flashseiten. Gut gemacht HTC, trotz des Designfauxpas hat das ChaCha eine relativ gute Geschwindigkeit und Stabilität, was man allerdings nicht von allen HTC Produkten kennt.

yepp.

July 12, 2011 Uncategorized Comments

Mein Ohrwurm diesen Monat. Aber zu dem Künstler kommen wir erst ein wenig später.
Hier kurz der große Neuigkeitenflash.

 

1. DATAPANIC signed on FREAKS LIKE US RECORDS!

Oh yes. Die ganze Arbeit hat sich endlich gelohnt, ich habe mit meinem Bandding im elektronischen Bereich DATAPANIC einen Plattendeal auf Freaks Like Us Records abgesahnt. Die Stormbringer EP wird bald released, ich freu mich sehr! All das Herzblut, dass in meine Existenz als Produzent und DJ geflossen ist, zahlt sich endlich aus. I like!

2. AKKREDITIERUNG FÜR DAS DOCKVILLE FESTIVAL!

Gestern kam eine nette Mail vom Pressemenschen des Dockville Festivals, auf dem ich Bericht erstatten werde, für einen weiteren Blog für den ich schreibe. Ich freue mich sehr, da nicht nur persönliche Bekannte backstage in Form von FUKKK OFFF und den Audioliths auf mich warten, sondern auch, weil ich endlich wieder einige gute Bekannte wiedersehen kann. Wird einer von euch auch dort sein? Würde mich natürlich über das Treffen bekannter Gesichter freuen.

3. MAYER HAWTHORNE!

Ich bin kein großer Fanboy. Ganz im Gegenteil, wenn ich etwas gut finde, suche ich meist etwas, um es mir selbst mies zu machen. Doofe Einstellung? Bei anderen Personen ist das noch schlimmer. Wenn ich merke, dass jemand ein zu großer Fanboy ist und es mich anfängt zu nerven, setze ich irgendwann einen Cut, und fange an, das Gesagte völlig zu diffamieren.

ABER:

Mayer Hawthorne ist so ein unheimlich begabter Sack mit so einer wundervollen Stimme. Ich habe ihn erst neulich in einem Set eines befreundeten DJ’s zu hören bekommen und war sofort in das ELO Cover “Mr Blue Sky” verliebt. Er schafft es Soul zu machen, der nicht nur nach den alten Zeiten klingt, sondern auch eine sehr moderne und poppige Note mit sich bringt. Bringin that 70s sound back, baby. I love it.

Ach und mein Geburtstag war relativ beschissen. In der Hall of Fame der Geschenke sind allerdings meine Freundin, mit einem gerahmten Bild von uns beiden in Übergröße, (nennt mich pubertär oder postpubertär aber ich liebe diese Frau) einem TROLLCAKE von den Konstanzern und dem unglaublich guten Buch über Sandwiches (ICH LIEBE SANDWICHES!!!11111) von der Mutter meiner Freundin, hier an dieser Stelle erneut Danke!

So sahen die Sachen dann wohl aus:

Trollcake:

Und das tolle Buch über Sandwiches:

KO-nstanz.

June 19, 2011 Feierkram, Kramkram, Lebenskram Comments

Ich habe mir mal, vor gar nicht allzulanger Zeit, erklären lassen, dass es gewisse Dinge gibt, die als Vorraussetzungen für die Führung eines Blogs notwendig sind. Nach diesem Gespräch ist mir aufgefallen, dass diese Notwendigkeiten bei mir gar nicht vorhanden sind. Ich habe weder genug Zeit für Content in gewissen Abständen, noch glaube ich, dass mein Gefasel über Banalitäten meines alltäglichen Daseins, auch nur irgendjemanden wirklich interessiert. Da ich aber auch schon immer auf die Meinung von 95% der mir bekannten Menschen gepfiffen habe, esse ich in diesem Satz noch meine Chinese Chicken Soup von Maggi Magic Asia fertig und beginne euch von einigen Neuigkeiten zu erzählen.

Da wäre zum Beispiel mein Wochenende bei der besten WG der Welt in Konstanz.

(Guck mal, so sieht ein Teil des Bodensees aus)

Konstanz ist an sich eine wahnsinnig schöne Stadt, die ich als solche nie wirklich wahrgenommen habe. Es ist alles so unheimlich sauber in Konstanz, dass mir fast die Spucke weggeblieben ist. Ich vermute an dieser Stelle, dass der Konstanzer an sich ein ordentlicher Mensch ist. Oder sie sind einfach nur reich, so reich, dass es ihnen vollkommen egal ist, wie hoch die Ausgaben für Sauberkeit sind. Die Nähe der Schweiz könnte da wohl einiges an Auswirkungen haben. Aber ich mag gar nicht so sehr darüber spekulieren, da mir das gesamte Themengebiet im Allgemeinen viel zu fern ist.

Doch bin ich nicht dort hin gefahren um die sauberen Straßen zu betrachten, sondern um meinen Geburtstag zu feiern. Diese Idee aus Stuttgart nach Konstanz zu fahren, nur um dort seinen Geburtstag mit einem seiner besten Freunde sowie seinen Mitbewohnerinnen, entsprang schlichtweg aus dem puren Hass gegenüber der Situation, dass einige meiner engsten Freunde auf dem Southside waren und von daher nicht mit mir feiern konnten. Also eine Reaktion aus Frust. Sowas kommt immer gut, vor allem wenn es darum geht den Frust wegzufeiern. Ich hatte am Wochenende tolle Menschen an meiner Seite, das war vollkommen ausreichend.

Als Geburtstagsgeschenk gab es einen Trollkuchen und ich hab mich so wahnsinnig gefreut und gelacht wie selten bei etwas dieses Jahr. Das lag nicht an meinem Pegel, sondern an dem Geschenk selbst, glaube ich:

Mit diesem verzogenem Lachen verabschiede ich mich wieder für die kommenden Wochen oder vielleicht auch Tage. Adieu!

Ich wette, der größte Teil unter euch wird die Überschrift ohne Google nicht verstehen. Ist gar nicht so schlimm, denn ich traue dem größten Teil meiner Leser einiges zu, aber nach wie vor nicht, serbokroatisch zu sprechen. Aber das ist alles auch nicht schlimm, denn dafür bin ich ja da. Und um euch einen Künstler näher zu bringen, der nicht nur als vermutlich größter Lyriker und Songschreiber des ehemaligen Jugoslawiens gehandelt wird, sondern mich auch schon persönlich eine ganze Weile in meinem Leben begleitet und Abende (je nach Stimmungslage) verschönert oder ins maximale verschlimmert hat. Die Rede ist an dieser Stelle von Đorđe Balašević.

Was diesen Kerl in erster Linie ausmacht, ist sein Charisma und seine Präsenz auf der Bühne. Der Kerl erscheint mir und sehr vielen anderen Leuten mit denen ich mich darüber unterhalten habe, so, als wäre er ein Freund von dir, auf dessen Konzert du bist und das Gefühl hast 50% der Songs sind nur deinetwegen geschrieben worden. Er trifft einfach zielsicher genau die Punkte, an denen sich wohl viele Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte schneiden. Musikalisch würde ich Balašević wohl in eine chansonlastige Popecke drängen, die mit einigen Ethnoelementen ausgeschmückt ist. Aber was diesen Mann mit seiner relativen monotonen Stimme ausmacht, sind die Texte, denn die stehen über jedem serbischen Künstler. Und es geht größtenteils um die Liebe, teilweise auch um Politik, aber nur wenn es darum geht, nationalistischen Fanatikern in den Ex-Yu Staaten Seitenhiebe zu verpassen. Für mich persönlich liegt die Magie in so einzelnen Textfragmenten seiner Songs, die plötzlich Gänsehaut hervorrufen, oder dir plötzlich eine ganz neue Sicht auf den Song selbst geben. Beispiele? Aber sehr gerne.

“pa ipak,nije nesreca sto me se ona ne seca,ma kakvi…nesreca je sto se ja nje secam”

– “und doch, es ist nicht tragisch, dass sie sich nicht mehr an mich erinnert, keineswegs..tragisch ist, dass ich mich an sie erinnere.”

 

“bila je jedna od tri želje koje sam ikad imao.”

- “sie war einer der drei Wünsche die ich jemals hatte.”


“Da li su to stvarno bili bolji dani, ili smo to bolji bili mi?”

- “Und waren das wirklich bessere Tage, oder waren wir diejenigen, die besser waren?”

Die Zwölfer

May 24, 2011 Uncategorized Comments

Dem gestandenen Clubgänger im Indietronicbereich sind diese zwei Gestalten bestimmt ein Begriff. 2 nette Herren aus dem schönen Brasillien, die es allein über das Remixen von Tracks zu einem erstaunlichen Berühmtheitsgrad geschafft haben. Man kann eigentlich gar nicht so viel über diese Jungs sagen, außer, dass sie kaum in Europa spielen, was an sich sehr schade ist. Aber hier zwei meiner Lieblingsremixe: einmal M.I.A’s Boyz und einmal der Remix für die Black Kids von Hurricane Jane.

&nbsp

Ihr kennt das: ihr sitzt vor dem Fernseher oder klickt euch durchs Netz und seht eine Werbung von Nintendo, in welcher davon gesprochen wird, wie supertoll die neue Pokemonedition ist, wie viele neue Pokemon sie hat, die sich kein Mensch je mehr alle merken kann, wie viele tolle neue grafische und spielerische Möglichkeiten sie bietet, die prinzipiell kaum jemanden interessieren und neuerdings auch wie viel 3D möglich ist. Igitt. Ich bin mit der roten Edition von Pokemon aufgewachsen. Und da hatte man alles was man gebraucht hat um Spaß zu haben – ohne viel Schnickschnack.

Aber worum gehts eigentlich? Die gute Jana von Bekleidet hat mich mit ihrem Post über ihre Kindheitserinnerungen quasi dazu gezwungen, ebenfalls ein Top5-Ranking an Kindheitserinnerungen zu schreiben. Und hier ist es:

 

1. NINTENDO

An sich fällt es mir schwer, etwas über diese Marke zu schreiben, weil ich vermutlich SO viel darüber sagen könnte, dass ich noch bis morgen früh dran sitzen würde. Nichts, aber auch wirklich gar nichts, hat meine Kindheit so geprägt wie Nintendo. Und damit meine ich nicht nur eine Konsole, sondern alle, weil ich sie alle besitze. Ich liebe Nintendo seit meinem 4 Lebensjahr, wo ich meinen NES bekam. Diese Liebe setzte sich fort, als ich mit 5 meinen SNES bekam. Oder als ich mit 6 meinen geliebten N64 bekam. Auch in der Zwischenzeit zwischen den Konsolen wurden Lücken mit Gameboys jeglicher Art gefüllt. Alle natürlich nur mit Pokemon und Zelda und Mario ausgestattet. Eben das, was uns damals die Kindheit versüßte – der Pokemontrainer zu sein, der man in der Serie nie hätte sein können, der tapfere kleine Kokiri zu sein, der Ganondorf das Handwerk legt, mit einer epischen Aufmachung an Storyline und Soundtrack. Nintendo wusste schon immer, wie man Leute begeistert. Wie viel Liebe in jedem einzelnen Spiel von Nintendo steckt, ist abartig. Es gibt so gesehen kein wirklich schlechtes Spiel aus diesem Hause, bis auf wenige Ausnahmen, die aber meistens kleine Spin Offs der großen Serien waren, wie z.B. Mario Paint o.ä.

Oder wie mich die Rollenspiele gefesselt haben – Lufia auf dem SNES, eins meiner absoluten All Time Favorites. Es wird kaum ein Rollenspiel geben, dass es in dieser Kategorie mit Lufia aufnehmen kann. Schade, dass es keine Portierungen mit besserer Grafik und Ähnlichem in der heutigen Zeit gibt.

2. Pokemon

Oh, ihr süßen kleinen Fratze – ihr seid schuld an Fehlstunden, nicht gemachten Hausaufgaben und dem ständigen Pleitesein wegen all den Pokemonkarten. Hand aufs Herz, wer von uns konnte nichts mit Pokemon anfangen? Sich nach Kanto zu versetzen und vor Freude platzen, wenn sich das Startpokemon endlich entwickelt. Oder man den Arenaleiter der einen X-mal in die Schranken verwiesen hat, fertig macht. Oder die Top 4 endlich auf den Boden knallt! Rote und blaue und gelbe Edition, ihr habt meine Kindheit zu etwas Wunderbarem gemacht, Danke.

3. Double Dip

Jeden Sommer im Freibad für 50 Pfennig gekauft, das obligatorische Double Dip. Zwei Pulver zum dippen, mit einem Stäbchen das dazu kam, oder einfach nur den Früchten, die man dabei hatte und nicht essen wollte, aber Mama einen dazu gedrängt hat. Großartig!

4. elektrische Autos

Ja, elektrische Autos sind schon toll. Ob man damit Mama im Winter über den Schulhof bei einem Sonntagsspaziergang mit der Familie gejagt hat, oder einfach nur in der Wohnung damit rumfuhr, bis die Eltern einen Nervenzusammenbruch vor lauter kaputten Gegenständen bekamen – Autos mit aufladbarem Elektromotor waren der Shit!

5. Lego, viel Lego

Lego, Lego, ganz arg viel Lego. So viel Lego, das man quasi darin erstickt. Ich hatte so viel Legokram, dass ich es irgendwann mal anfangen musste zu verschenken, weil mir der Platz im Zimmer ausging. Mein Gott, war das eine schöne Zeit. Aber nur Lego. Nie Lego Technik und Konsorten.